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Entdecke die Geschichte

Entdecke den Ursprung der „aquae patavinae“ und die Geschichte der Landschaft des euganeischen Thermalgebietes...

 

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Kloster von San Daniele
Abano Terme, 9. Jh. – bis heute

Das Kloster befindet sich auf dem Gipfel des Hügels von San Daniele, einer kleinen Erhöhung an den nordöstlichen Abhängen der Euganeischen Hügel

Von dem mittelalterlichen Bau bestehen keine Reste mehr. Das jetzige Gebäude, wo seit 1947 die Benediktiner Schwestern des Klosters von San Rocco von Fiume (Istrien) leben, ist das Endergebnis der während des 19. Jahrhunderts erfolgten Umstrukturierungen des Komplexes, das im 15. Jahrhundert um einen Kreuzgang erbaut wurde.


Forschungsgeschichte

Das Kloster wird zum ersten Mal in einer Urkunde von 1123 erwähnt, aber man vermutet, dass es in den Jahren 1076 -1078 gegründet wurde. Die Geschichte dieses Komplexes kann man durch Archivunterlagen von der mittelalterlichen Zeit bis zu den heutigen Tagen verfolgen.


Beschreibung

Mittelalter und moderne Zeit

Das jetzige Gebäude, wo seit 1947 die Benediktiner Schwestern des Klosters von San Rocco von Fiume (Istrien) leben, ist das Endergebnis der während des 19. Jahrhunderts erfolgten Umstrukturierungen des Komplexes, das im 15. Jahrhundert um einen Kreuzgang erbaut wurde. Aber das erste Kloster entstand zwischen den Jahren 1076 und 1078 auf Initiative der Herren von Montagnone und gehört zur Epoche der Verbreitung der aristokratischen religiösen Stiftungen im Gebiet der Euganeischen Hügel in den Jahrzehnten nach dem Jahr Tausend, auch als Antwort auf die Nachfrage von einer größeren christlichen Gegenwart in Folge der Bevölkerungszunahme. Von einem religiösen Gesichtspunkt gesehen, ist die Weihung des Klosters dem Heiligen Daniel mit dem Kult des Leviten und Märtyrers verbunden, dessen Reste im „monasterio Sancta Justina et Sancti Prosdocimi… foris urbe Patavensi“, zusammen mit „multa corpora sanctorum“ am 10. Januar 1076 gefunden wurden. Nach diesem Fund folgte eine große Verbreitung der Reliquien des Heiligen Daniels, die die ganze Umgebung von Padua einbezog.
Das Kloster wird zum ersten Mal im Jahr 1123 in einem Privileg von Papst Callistus I für Guidobaldo erwähnt.
Nach der Gründung wurde das Kloster den Benediktiner Mönchen von Praglia anvertraut, unter deren Gerichtsbarkeit es bis 1461 verblieb. Danach ging es zu den Ordensgeistlichen des SS. Salvatore von Venedig über, die die schon oben beschriebenen, tiefen Umstrukturierungen durchführten.
Von dem Kloster gibt es dann keine Nachricht mehr bis zum 18. Jahrhundert: 1711 wurde die nebenstehende Kirche erbaut, aber 1771 traf der Beschluss der Republik Venedig einer Beschränkung der Kloster des Territoriums auch das Kloster von San Daniele, das infolge dessen aufgelöst und versteigert wurde. Der Bau wurde von dem Rechtsanwalt Federico Todeschini von Venedig erworben und als seine Tochter Elisabetta und einzige Erbin den Grafen Bartolomeo Bonomi 1832 heiratete, wechselte der Eigentümer des Gebäudes, das auch eine neue Bestimmung erhielt. In Folge einer weiteren tiefen Umarbeitung, wurde es in eine Privatresidenz umgebaut, die als Schloss Todeschini-Bonomi bekannt ist. Nach einer weiteren Eigentumsübertragung auf die Familie Pescarin, fand der Komplex seine ursprüngliche Bestimmung wieder.

 

Chronologie

Gegründet 1076 – 1078
Restaurierung im 15. und 19. Jahrhundert

 

Geographischer Kontext

Das Kloster befindet sich auf dem Gipfel des Hügels von San Daniele, einer kleinen Erhöhung an den nordöstlichen Abhängen der Euganeischen Hügel.

 

Bibliographie

Bortolami S., Per Abano medioevale, in Per una storia di Abano Terme, I. Dall’età preromana al Medioevo, Abano Terme 1983, pp. 124-125.
Codice Diplomatico Padovano I, n. 227 , , pp. 264-266.
Codice Diplomatico Padovano II/1, n. 137 , , pp. 113.
Tilatti A., Culto dei santi e istituzioni a Padova tra VI e XIII secolo, Roma 1993, pp. 264-266, 292-293.

 
 

Zugang
Freier Zugang